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Streik verboten: Spaniens Fußballsaison wird zu Ende gespielt

Die Fußballsaison in Spaniens erster und zweiter Liga wird nun doch zu Ende gespielt. Der Nationale Gerichtshof verbot den von der

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Streik verboten: Spaniens Fußballsaison wird zu Ende gespielt

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Die Fußballsaison in Spaniens erster und zweiter Liga wird nun doch zu Ende gespielt.

Der Nationale Gerichtshof verbot den von der Spielergewerkschaft angedrohten Streik.

Dieser Streik hätte zunächst die beiden letzten Spieltage betroffen, dazu das Pokalfinale.

In dem Fall geht es um die Rechte für die Fernsehübertragung.

Bisher verkaufte jeder Verein seine Rechte selber; die Regierung schreibt nun aber eine einheitliche Vermarktung für alle durch den Ligaverband vor.

Das soll den kleineren Vereinen helfen, gegenüber den bei weitem dominierenden Klubs Real Madrid und FC Barcelona.

Dafür sind an sich auch die Spieler, die sich aber nicht gefragt fühlten und auch noch Dinge ändern möchten, wie eine bessere Verteilung der Gelder zugunsten der Zweitligavereine.

Auch Spaniens Fußballverband war auf Seiten der Spieler er organisiert das Schiedsrichterwesen, hätte also ebenfalls für einen Stillstand sorgen können.

Außerdem sind sich Fußballverband und Profiliga ohnehin spinnefeind.

Der Ligaverband – also die Vereine – wehrte sich aber gegen den Streik, weil dieser politisch sei, also illegal: Ziel sei kein Arbeitgeber, sondern ein Regierungsbeschluss.

Das Gericht ging darauf noch nicht ein; das heutige Urteil ist nur vorläufig, bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache.

Die Richter bezogen sich vor allem auf die unverhältnismäßigen Auswirkungen einer unvollendeten Saison, zum Beispiel auf internationale Verpflichtungen spanischer Klubs.