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Shell-Bohrinsel in Seattle: Ein "Denkmal an die Rücksichtslosigkeit der Erdölindustrie"

Acht Monate lang soll die Shell-Bohrinsel im Hafen von Seattle liegen - ein Anlass für Umweltschützer gegen das Vorhaben des Energieriesen in der Arktik zu protestieren.

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Shell-Bohrinsel in Seattle: Ein "Denkmal an die Rücksichtslosigkeit der Erdölindustrie"

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Die Ankunft einer Bohrinsel des Energieriesen Shell im Hafen von Seattle hat zahlreiche Umweltschützer und umweltbewusste Einwohner verärgert. Die US-Regierung hatte dem Unternehmen am Dienstag unter Auflagen gestattet, ab diesem Sommer im arktischen Ozean nach Öl und Gas zu bohren. Bis dahin liegt die Bohrinsel vor Seattle.

Meinung

Leute ziehen nach Seattle, weil sie umweltfreundlich gesinnt sind.

Für Stadtrat Mike O’Brien steht das Image der Stadt auf dem Spiel: “Leute ziehen nach Seattle, weil sie umweltfreundlich gesinnt sind. Dieses Monstrum, dieses Denkmal an die Rücksichtslosigkeit der Erdölindustrie, das hier für acht Monate geparkt wird, steht im absoluten Widerspruch zu allen Werten, für deren Schutz wir uns einsetzen”.

“Die Ankunft der Bohrinsel darf nicht unbemerkt bleiben. Seattle macht sich damit zum Komplizen der Bohrungen in der Arktis”, erklärte eine Aktivistin.

Shell plant Milliardeninvestitionen im Norden Alaskas. Die Bohrungen sollen Diese sollen dem Unternehmen zufolge der Infrastruktur der Region zugute kommen sollen.

Umweltschützer befürchten unumkehrbare Schäden in dem empfindlichen Ökosystem der Arktis. Ihre dicken Eisschichten sind maßgeblich an der Regulierung des globalen Klimas beteiligt.

Die Internetseite von sHellNO finden Sie hier.