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Speed: Die Faszination Le Mans und der Sieg von Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo kann sich jetzt in eine Reihe mit Mick Doohan und Giacomo Agostini stellen. Willkommen zu Speed. Der Spanier gewann zum vierten Mal den

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Speed: Die Faszination Le Mans und der Sieg von Jorge Lorenzo

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Jorge Lorenzo kann sich jetzt in eine Reihe mit Mick Doohan und Giacomo Agostini stellen. Willkommen zu Speed. Der Spanier gewann zum vierten Mal den MotoGP in Le Mans. Nach seinem Erfolg vor kurzem in Jerez, dominierte er das Rennen von Beginn an:

Er hatte mit Abstand die konstanteste Geschwindigkeit in Le Mans erzielt. Der Gewinner Jorge Lorenzo. Bereits am Start schnappte sich der Spanier Landsmann Marc Márquez. Von dort an gab Lorenzo die Führung nicht mehr her.

Valentino Rossi, der im Training mit mehreren Problemen zu kämpfen hatte, fuhr befreit. Quetschte sich an Andrea Dovizioso vorbei. Rossi riskierte mit seiner Yamaha viel, der Lohn Platz zwei.
Dovizioso sicherte mit seiner Ducati Rang drei ab.

Da es im Rennen deutlich wärmer war, rutschten einige von der Strecke. In den Trainings bestimmte noch kühles Wetter das Geschehen.

Lorenzo fuhr eine Sekunde heraus und siegte überlegen vor Valentino Rossi. Doppelerfolg für Yamaha. Der Deutsche Stefan Bradl auf Yamaha schied aus.

Ein enttäuschender sechster Platz zu Saisonbeginn veranlasste Dani Pedrosa dazu, eine Auszeit zu nehmen. Die Operationsfolgen an seinem Arm ließen keine besseren Zeiten zu. Seine Rückkehr in Le Mans bedingt befriedigend:

Bereits drei Mal hat sich der Spanier am Unterarm operieren lassen. Er leidet an Verkrampfungen. So setzte der dreimalige Weltmeister für drei Rennen aus. Das Comeback in Le Mans endete auf Rang 16. Inklusive eines Sturzes, der aber ohne Folgen blieb.

“Ich will so schnell wie möglich wieder ganz fit werden. Bislang bremst mich meine Gesundheit noch aus. Das Set-up des Bikes muss neu aufgebaut werden. Wir werden viele Runden und noch mehr Rennen fahren müssen, bis alles wieder zusammenpasst.”

1967 wurde der Bugatti circuit in Le Mans gebaut. Schnell entwickelte sich der Kurs zum außergewöhnlichen Treffpunkt der Motorsportverrückten. Der Myhtos lebte von Anfang an. Eine willkommene Ablenkung zum Alltag:

Tausende strömten zu den Rennen. Zwischen 1966 und 1975 dominierte Giacomo Agostini die Szene. 15 Weltmeistertitel holte der Italiener in dieser Zeit. 122 Mal gewann er ein Grand-Prix Rennen. Der erfolgreichste Fahrer seiner Zeit.
Bis heute steigt er auf ein Motorrad. Am liebsten würde er noch Rennen fahren. “Ich bin über 70, aber der Virus geht nicht weg.” Agostini liebt den Kurs in Le Mans, auf dem er vier Mal gewinnen konnte.

Die Königsklasse haben wir Ihnen nun gezeigt. In den anderen Rennen ging auch die Post ab. Viel Spaß mit Thomas Lüthi und Romano Fenati. Bis nächste Woche.