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Islamischer Staat lässt Ölpreis steigen

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Islamischer Staat lässt Ölpreis steigen

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Die Ölpreise ist zum Wochenstart gestiegen. Im frühen Handel verteuerte sich ein Barrel der Nordseesorte Brent um 37 Cent auf 67,18 Dollar, US-Öl ging zunächst um 48 Cent nach oben und kostete zwischenzeitlich 60,17 Dollar.

Mitverantwortlich für den Preisanstieg ist die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie hat offenbar die irakische Stadt Ramadi eingenommen, was die Befürchtung nährt, dass sich die Probleme in dem erdölfördernden Land weiter verschärfen könnten.

Dazu kommt, dass Saudi-Arabien seine Angriffe auf Huthi-Rebellen in Jemens Hafenstadt Aden fortgesetzt hat, der an der Ölroute im Nahen Osten liegt.

Gleichwohl liegt das Angebot auf dem Ölmarkt nach wie vor weit über der Nachfrage. Die Ölschwemme könnte Analysten zufolge sogar zunehmen, wenn die Förderung in den USA steigt und auch die Fördermengen der OPEC-Staaten so hoch bleiben, wie es derzeit der Fall ist.