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Texas: Fast 200 Festnahmen nach Schießerei zwischen Rockerbanden in Waco

Pistolen, Gewehre, Messer, Schlagringe, Knüppel und Motorradketten kamen zum Einsatz bei Kämpfen rivalisierender Rocker in Texas - neun Tote.

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Texas: Fast 200 Festnahmen nach Schießerei zwischen Rockerbanden in Waco

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Nach einer Schießerei zwischen rivalisierenden Rockerbanden mit neun Toten im US-Bundesstaat Texas hat die Polizei mehr als 190 Personen festgenommen. Ihnen wird organisierte Kriminalität vorgeworfen.

Mitglieder fünf verschiedener Motorradgangs waren am Sonntag in einem Restaurant in Waco aneinandergeraten. Auf dem Parkplatz kam es dann zu einem Feuergefecht.

Alle Opfer waren Mitglieder von Bikergangs, so ein Polizist: “Die Opferzahlen von letzter Nacht sind weiter aktuell. Neun Menschen sind bei der Schießerei bei Twin Peaks getötet worden. Sie alle waren Mitglieder verschiedener Rockerbanden. Es wurde entschieden, die Namen der Toten und die der Banden nicht zu veröffentlichen. Es waren kriminelle Bikergangs, mehr wollen wir nicht sagen, um ihnen keine zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken”.

Mindestens 18 Personen wurden verletzt. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen kamen neben Pistolen und Gewehren, Messer, Schlagringe, Knüppel und Motorradketten zum Einsatz. Das Twin-Peaks Restaurant wurde aus Sicherheitsgründen von den Behörden für eine Woche geschlossen. Über Facebook warnte die Polizei Anwohner, sich von dem Tatort fernzuhalten, da “Menschen mit Waffen” dort nach wie vor unterwegs seien.