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Die Kunste des Fechtens - Madrid gewinnt die Euroleague - Speed Climbing

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von “Sports United”. In dieser Woche sind wir bei den besten Basketballern Europas, gehen wir

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Die Kunste des Fechtens - Madrid gewinnt die Euroleague - Speed Climbing

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Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von “Sports United”. In dieser Woche sind wir bei den besten Basketballern Europas, gehen wir wieder in die Schule aber lassen die Bücher Zuhause und wir werfen einen Blick auf die Kunst des Fechtens.

Der Euroleague Titel ist die begehrteste Trophäe für Basketball-Clubs aus ganz Europa. Die letzten beiden Finalbegegnungen verlor Real Madrid aber am vergangenen Wochenende hatten die Spanier im Endspiel gegen Olympiakos die Chance vor heimischen Publikum endlich wieder den Titel zu gewinnen.

Real Madrid hat nach 20 Jahren Wartezeit seinen neunten Titel in der Basketball-Euroleague gewonnen. Der Rekordchampion der Königsklasse bezwang am im Finale vor heimischer Kulisse Olympiakos Piräus am Ende deutlich mit 78:59.

Damit nahm Madrid erfolgreich Revanche für die Final-Niederlage vor zwei Jahren gegen den griechischen Top-Club. Auch in der Vorsaison war Real im Endspiel gescheitert, damals gegen Maccabi Tel Aviv.

Bester Werfer für die Madrilenen war der gebürtige Amerikaner Jaycee Carroll mit 16 Punkten. Bei Piräus kam sein Landsmann Matt Lojeski auf 17 Zähler. Den dritten Platz in der Euroleague sicherte sich ZSKA Moskau mit 86:80 gegen Fenerbahce Istanbul.

ALBA Berlin hatte den Sprung ins Viertelfinale nur knapp verpasst, der deutsche Meister FC Bayern München war bereits in der Vorrunde gescheitert.

Die British Open werden auch als das “Wimbledon des Squash” bezeichnet. Es ist das älteste und renommierteste Turnier im Squash.
In Hull, in Nord-England trafen sich die besten Spieler.

Im Finale der Herren traf die Nummer eins der Welt, der Ägypter Mohamed Elshorbagy auf den Amtierenden Titelverteidiger aus Frankreich, Gregory Gaultier.

Nach einem hartumkämpften Match konnte sich der 24-Jährige, der vom sechsfachen Meister Jonah Barrington gecoacht wird, durchsetzen und sicherte sich mit einem 3:2 Sieg zum erstenmal den Gewinn der British Open.

Im Finale der Frauen traf die Weltranglistenvierte und Britisch Open Gewinnerin Laura Massaro auf die Französin Camille Serme.

Noch leicht angeschlagen von ihrem Marathonspiel gegen die Nummer 1 der Weltrangliste Nicol David mußte sie sich der Französin geschlagen geben. Mit einem 3:1 Sieg gewann die Weltranglistensechste die British Open.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Sportklettern äußerst populär geworden und heute gibt es eine Vielzahl von hochkarätigen Wettbewerben. Wir werfen einen Blick nach Kanada zum Auftakt des Weltcups.

Bei den Damen gingen die ersten drei Podiumsplätze im Central Saanich auf Vancouver Island nach Rußland. Nachdem sie ihren eigenen Weltrekord im Halbfinale mit 7,74 Sekunden verbessern konnte gewann Iuliia Kaplina das Finale gegen ihre Landsmännin Maria Krasavina. Bronze ging an Anna Tsyganova.

Nach zwei Fehlstarts im Herren-Finale gewann der Chinese Qixin Zhong den Wettbewerb gegen den Polen Macin Dzienski Bassa Mawem aus Frankreich wurde Dritter. Der nächste Wettkampf im Speed Climbing findet noch in diesem Monat in Toronto statt.

Die Internationale Schulsportvereinigung wurde 1972 gegründet. Sie veranstaltet internationale Wettbewerbe in verschiedenen Disziplinen und gibt Schülern auf der ganzen Welt die Möglichkeit sich untereinander zu messen.

ISF Präsident Laurent Petrynka gibt uns einen Einblick in den internationalen Schulsport:

“Der ISF ist die Internationale Schulsportvereinigung. Wir organisieren die Weltmeisterschaft im Schulsport für alle unsere Mitglieder. Momentan nehmen 80 Nationen an den Wettbewerben teil. Wir organisieren die Weltmeisterschaften im Fußball, im Basketball, in der Leichtathletik und im Schwimmen, in mehr als 20 Sportarten”.

Von allen Wettbewerben ist die Gymnasiade das Aushängeschild. Sie fand zum ersten Mal im Jahr 1974 statt.

“Eine unserer größten Veranstaltungen ist die Gymnasiade, an der mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler aus allen Kontinenten teilnehmen. Sie fand bereits in Katar und Brazilia statt. Die nächste wird in Trabzon, in der Türkei stattfinden. Wir werden Wettkämpfe in mehr als zehn Sportarten abhalten, unter anderem im Fechten, im Bogenschießen, im Karate, im Judo und im Ringen. Alle Sportarten haben ihren Platz in der Gymnasiade. Wir wollen das die Gymnasiade eine der größten Jugendveranstaltungen der Welt wird.”

Neben anderen Großveranstaltungen des ISF findet in diesem Jahr die World Schools Athletics Championships Ende Juni in Wuhan in
China statt.

Diese Woche werfen wir einen Blick auf die Kunst des Fechtens.
Fechten zählt zu den ältesten olympischen Sportarten und ist eine der vier Disziplinen, die bei allen Olympischen Sommerspielen vertreten waren. En Garde!

Das moderne Fechten entstand im mittelalterlichen Europa und war ein probates Mittel um seine Interessen durchzusetzen. Gerechtigkeit wurde mit der Waffe erfochten. Seit dem 12. Jahrhundert wurde das Fechten an Schulen gelehrt.

Heute gibt es drei verschiedene Disziplinen im Fechten, Florett, Degen und Säbel, in der Männer und Frauen einzeln und in Teams antreten. Im Florett- und Degenfechten beträgt die reine Kampfzeit maximal drei Minuten. Gefochten wird bis zu 15 Treffern.

Das Florett ist eine Stichwaffe, sie darf nicht mehr als 500 Gramm wiegen. Die Klinge ist 90 cm lang. Beim Fechten werden Treffer auf alle Körperteile gewertet, beim Florett zählen nur Treffer auf den Oberkörper.

Der Degen hat die gleiche Länge wie das Florett, ist aber etwas schwerer. Auch er ist eine Stichwaffe, daher zählen nur punktuelle Treffer. Zielbereich beim Degenfechten ist der ganze Körper, von Kopf bis Fuß, einschließlich der Kleidung und Ausrüstung.

Der Säbel ist ein wenig kürzer als der Degen und das Florett aber hier darf nicht nur mit der Spitze gefochten werden, es zählen auch Treffer mit der Schneidkante der Klinge. Der Zielbereich liegt
oberhalb der Taille, einschließlich des Kopfes und der Arme.

Das war “Sports United” für diese Woche. Wir verabschieden uns von Ihnen und sehen uns hoffentlich nächste Woche wieder, zu einer neuen Ausgabe von “Sports United”.