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Kalifornien: Notstand für betroffene Gegend nach Erdölhavarie

Vor der Küste Kaliforniens ist eine Erdölleitung gebrochen. Schätzungsweise flossen einige hunderttausend Liter Öl aus. Für den Kreis Santa Barbara

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Kalifornien: Notstand für betroffene Gegend nach Erdölhavarie

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Vor der Küste Kaliforniens ist eine Erdölleitung gebrochen.

Meinung

Pelikane und Robben sind angespült worden. Es ist traurig.

Schätzungsweise flossen einige hunderttausend Liter Öl aus.

Für den Kreis Santa Barbara bei Los Angeles verhängte der amerikanische Bundesstaat den Notstand.

Die Rohrleitung wird von der Firma Plains All American Pipelines betrieben.

Die Zeitung Los Angeles Times schreibt, bei dem Unternehmen hätten sich seit 2006 mehr Zwischenfälle und Verstöße ereignet als bei fast jedem anderen amerikanischen Pipelinebetreiber.

Dazu sah die Zeitung Unterlagen der Aufsichtsbehörde durch, der Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration.

Demnach hatten nur vier von mehr als 1700 Firmen eine schlechtere Bilanz.

Plains All American Pipelines selbst reagierte auf Anfragen der Los Angeles Times bis zum Erscheinen des Artikels nicht.

In der Region liegen mehrere Schutzgebiete, sowohl an Land als auch im Meer. An Land ist besonders betroffen der geschützte Refugio-Strand.

Mehrere Schiffe säubern das Wasser, einige hundert Helfer den Strand.

Einige Pelikane seien angespült worden, sagt einer von ihnen; dazu andere Meeresvögel und auch einige Robben. Es sei traurig.

Warum die Rohrleitung brach, ist unbekannt.

Sie war vor zwei Wochen überprüft worden, Ergebnisse hat die Firma aber nach eigenen Angaben noch nicht. Zuvor gab es eine Überprüfung 2012.