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In Syrien stoßen Islamisten an mehreren Fronten vor

In Syrien, nahe der türkischen Grenze sollen Aufständische von der Al-Quaida nahestehenden Nusra-Front das Krankenhaus in Jisr al-Shughour in der Provinz Idlib eingenommen haben. Die radikale Miliz "I

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In Syrien stoßen Islamisten an mehreren Fronten vor

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In Syrien, nahe der türkischen Grenze sollen Aufständische von der Al-Quaida nahestehenden Nusra-Front das Krankenhaus in Jisr al-Shughour in der Provinz Idlib eingenommen haben. Dort hatten sich seit einem Monat 150 regierungstreue Soldaten verschanzt, nachdem die Stadt von den Rebellen erobert wurde. Völlig unklar ist, ob die Soldaten getötet wurden oder entkommen konnten.

Die radikale Miliz “Islamischer Staat” ist ebenfalls an anderer Front weiter auf dem Vormarsch. Die Extremisten haben den letzten von Regierungstruppen kontrollierten Grenzübergang zum Irak eingenommen.

Die Dschihadisten haben auch die historische Wüstenstadt Palmyra erobert. Durch den Sieg in Zentralsyrien ist nun der Weg in Richtung der Städte Homs und Damaskus in Syriens Zentrum frei.

In Palmyra sollen Kämpfer des “IS” bereits mindestens 14 Menschen exekutiert haben und weiter nach Bewohnern suchen, die dem Regime in Damaskus nahe stehen. Vor Ort wächst auch die Sorge vor der Zerstörung der einzigartigen Ruinen der Stadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

Die IS-Miliz kontrolliert durch diesen Sieg mehr als 50 Prozent der Landesfläche und den Großteil der Grenzlinie zwischen Syrien und dem Irak.