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Kolumbien: Farc-Feuerpause nach Luftangriff beendet

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Kolumbien: Farc-Feuerpause nach Luftangriff beendet

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Nach einem Luftangriff kolumbianischer Regierungstruppen auf ein Lager der Farc-Rebellen haben die Aufständischen ihre einseitig verkündete Waffenruhe aufgehoben.

Meinung

Wir werden alle Formen des Verbrechens in jedem Winkel unseres Landes bekämpfen

Die Farc verurteilte in einer Mitteilung die Attacke, bei der mindestens zwei Dutzend Guerilla-Kämpfer getötet wurden.

Ziel des Luftangriffs war ein Rebellencamp in der südwestlichen Provinz Cauca.

Kolumbiens Präsident hatte vor gut einem Monat die Wiederaufnahme der Luftangriffe nach einer Attacke auf Regierungstruppen angeordnet, bei der elf Soldaten getötet wurden.

Präsident Juan Manuel Santos reagierte auf die Farc-Ankündigung mit einer Ansprache vor Generälen:

“Wir werden auch ohne den Waffenstillstand der Rebellen alle Formen des Verbrechens in jedem Winkel unseres Landes bekämpfen. Die Beibehaltung der Wachsamkeit ist und bleibt das höchste Gebot.”

Beide Seiten führen seit Ende 2012 Friedensgespräche in Kuba. Ein beidseitiger Waffenstillstand ist weiterhin nicht in Sicht.

Der gewaltsame Konflikt schwelt bereits seit fünf Jahrzehnten und hat rund 200.000 Todesopfer gefordert.