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Merkel erwartet "sehr, sehr intensive" Arbeit im griechischen Schuldenstreit

Und wieder konnte kein Konsens gefunden bei Verhandlungen zur griechischen Schuldenkrise - Merkel fordert von Athen mehr Anstrengung.

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Merkel erwartet "sehr, sehr intensive" Arbeit im griechischen Schuldenstreit

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat von Athen mehr Anstrengung gefordert, um die Finanzkrise zu bewältigen.

Meinung

Es muss sehr, sehr intensiv gearbeitet werden.

Am Rande des EU-Gipfels hatte Merkel mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem französischen Präsidenten François Hollande mehr als zwei Stunden Lösungsmöglichkeiten für Athens Schuldenkrise diskutiert.

Um im Schuldenstreit einen Schritt weiter zu kommen, rief Merkel die griechische Regierung zum Handeln auf: “Frankreich und Deutschland haben Griechenland und dem griechischen Ministerpräsidenten angeboten, wann immer Fragen zu besprechen sind, wann immer Hilfeleistung zu geben ist, diese zu geben. Aber der Abschluss muss mit den drei Institutionen gefunden werden. Und es muss sehr, sehr intensiv gearbeitet werden”.

Tsipras zeigte sich nach dem Spitzentreffen optimistisch, schon bald eine langfristige Lösung im Schuldenstreit zu finden. Aus Athener Regierungskreisen hieß es, dass man bereits in den kommenden 10 Tagen eine Einigung finden könne.

Am 5. Juni muss die griechische Regierung eine große Summe an dem IWF zurückzahlen.

Griechenland braucht dringend Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Im Gegenzug fordern die Kreditgeber von Athen einen Reformplan. Seit vier Monaten dauern die Verhandlungen über die Auszählung der nächsten Tranche des griechischen Hilfsprogramms.