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World Judo Masters: Judo bald beliebter als Fußball?

Die Damen Bei den World Judo Masters im marokkanischen Rabat hat die Niederländerin und Weltranglistenerste Kim Polling Gold geholt. In der Kategorie

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World Judo Masters: Judo bald beliebter als Fußball?

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Die Damen

Meinung

Judo wird vielleicht beliebter als Fußball.

Bei den World Judo Masters im marokkanischen Rabat hat die Niederländerin und Weltranglistenerste Kim Polling Gold geholt. In der Kategorie bis 70 Kilo bezwang sie im Finalkampf die Kolumbianerin Yuri Alvear. Bronze ging an Chizuru Arai aus Japan und Fanny Estelle Posvite aus Frankreich. Bernadette Graf aus Österreich kam auf den fünften Platz.

In der Klasse bis 78 Kilo ging Gold an die US-Amerikanerin Kayla Harrison. Sie hatte es im Finale mit der Britin Natalie Powell zu tun, die hier ihre erste Medaille bei den World Masters holte. Bronze gewannen Luise Malzahn aus Deutschland und die Französin Audreu Tcheumeo.

Im Finale der Frauen über 78 Kilo standen sich Kanae Yamabe aus Japan und die Chinesin Song Yu gegenüber. Den Kampf entschied Yu für sich, es war ihr zweiter World-Masters-Titel. Franziska Konitz aus Deutschland gewann Bronze, ebenso Megumi Tachimoto aus Japan.

Die Herren

Bei den Männern bis 81 Kilo gewann Takanori Nagase aus Japan Gold. Er bezwang im Finalkampf den Russen Iwan Nifontow. Bronze holten Avtandili Tchrikishvili aus Georgien und Sergiu Toma, der für die Vereinigten Arabischen Emirate antrat.

Gold bei den Männern bis 90 Kilogramm ging an Beka Gviniashvili aus Georgien. Yuya Yoshida aus Japan holte Silber, Bronze ging an Asley Gonzalez aus Kuba und Noël Van ‘t End aus den Niederlanden.

Im Finale bei den Herren bis 100 Kilo standen sich Elmar Gasimow aus Aserbaidschan und der Tscheche Lukas Krpalek gegenüber, Gold ging an Gasimow. Der Ägypter Ramadan Darwish und Toma Nikiforow aus Belgien gewannen Bronze.

Bei den Schwergewichtlern ab 100 Kilo kämpften Teddy Riner aus Frankreich und der Ungar Barna Bor um Gold, Platz eins belegte schließlich Riner, Silber ging an Bor. Roy Meyer aus den Niederlanden und Ryu Shichinohe aus Japan holten Bronze.

Riner hatte einen großen Traum: Er hat einen Traum, einen großen Traum. “Solche Turniere bringen unseren Sport nach vorn. Es wird ihm helfen, beliebter zu werden. Eines Tages wird Judo vielleicht beliebter sein als Fußball oder Basketball. Wir zeigen hier die Schönheit dieses Sports, wir zeigen auch, dass dieser Sport einen moralischen Kodex und Werte hat und dass er schön anzusehen ist.”