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Erneut Proteste in Burundi

Bei Protesten in Burundi sind an diesem Montag ein Mann erschossen und mehrere weitere verletzt worden. Die Opposition setzte nach der Ermordung

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Bei Protesten in Burundi sind an diesem Montag ein Mann erschossen und mehrere weitere verletzt worden. Die Opposition setzte nach der Ermordung eines Oppositionsführers den Dialog mit der Regierung aus. Er werde erst wieder aufgenommen, wenn Präsident Pierre Nkurunziza seine Pläne aufgebe, Ende Juni für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.

“Wir können keine Angst vor dem Tod haben. Dieser Präsident will uns regieren, aber er tötet uns”, sagt ein Demonstrant, “wird er demnächst Insekten oder Bäume regieren? Wir müssen für unsere Würde kämpfen. Wir müssen bis zum Ende für das Abkommen von Arusha kämpfen.”

Burundi wird seit Wochen von Protesten gegen Nkurunzizas Vorhaben erschüttert. Ein Putschversuch von Militärs vor knapp zwei Wochen scheiterte. Beobachter warnen vor einer Eskalation der Lage. Menschenrechtlern zufolge wurden bereits 25 Menschen getötet.

Zedi Feruzi war der Chef der Union für Frieden und Demokratie (UPD). Er wurde am Sonntag beigesetzt. Unbekannte hatten ihn und seinen Leibwächter am Samstagabend erschossen.