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Spaniens Protest-Wähler machen Börsianer nervös

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Spaniens Protest-Wähler machen Börsianer nervös

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In fast ganz Europa tendierten die Börsen schwächer – neben dem Dauerbrenner Griechenland belastete der Wahlausgang in Spanien. Der Eurostoxx verlor 0,83, die Börse in Madrid 2,23 Prozent.

Bei den Kommunalwahlen hatte die Protestbewegung Indignados der Regierungspartei eine herbe Schlappe beschert und könnte nun das Parteiensystem des Landes nachhaltig verändern. Anleger sind nervös auch in Italien ging es deutlich abwärts (-1,99%).
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“Die spanische Politiklandschaft ist nun fragmentierter”, hieß es bei der UniCredit.

Die Protestbewegung der Indignados wendet sich gegen die Spar- und Reformpolitik, zu der sich die Regierung in Madrid im Gegenzug für Hilfen internationaler Kreditgeber verpflichtet hatte.

Von Januar bis März war Spaniens Wirtschaft laut Statistikamt um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen – so stark wie seit 2007 nicht mehr. Der Arbeitsmarkt liegt allerdings noch darnieder.

Der Ölpreis gab leicht nach (-0,29%), der Euro pendelte um 1,10 Dollar.

su mit Reuters