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Aufnahme ins Pantheon: Frankreich ehrt vier Widerstandskämpfer

Frankreich ehrt vier Widerstandskämpfer. Die zwei Frauen und zwei Männer hatten auf unterschiedliche Art gegen die deutschen Besatzer im Zweiten

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Aufnahme ins Pantheon: Frankreich ehrt vier Widerstandskämpfer

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Frankreich ehrt vier Widerstandskämpfer.

Die zwei Frauen und zwei Männer hatten auf unterschiedliche Art gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg gekämpft.

Letztes Jahr verfügte Staatspräsident François Hollande ihre Überführung in das Pantheon in der Hauptstadt Paris.

Entweder ihre Überreste oder Erde von ihren Gräbern werden dort nun heute beigesetzt.

Schon gestern wurden die Särge zu einem Gedenken in der benachbarten Sorbonne-Universität aufgebahrt.

Einer der beiden Männer, Pierre Brossolette, hatte sich 1944 in Gestapohaft umgebracht.

Der andere, Jean Zay, wurde im gleichen Jahr von der Miliz der französischen Vichy-Regierung getötet.

Die beiden Frauen, Geneviève de Gaulle-Anthonioz und Germaine Tillion, waren im deutschen KZ Ravensbrück inhaftiert; sie überlebten aber und starben 2002 und 2008.

Das Pantheon ist ein Ort der Ehrung für bedeutende Franzosen.

71 Persönlichkeiten werden hier geehrt, die meisten von ihnen sind im Pantheon auch beigesetzt.

Bisher gehören zu ihnen aber nur zwei Frauen, von denen die eine als Ehefrau des zu ehrenden Forschers Marcellin Berthelot hier beigesetzt wurde.

Lediglich die Wissenschaftlerin Marie Curie wird im Pantheon wegen ihrer eigenen Verdienste geehrt.