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Putins neues Staatsgeheimnis

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Verluste in den Streitkräften zum Staatsgeheimnis erklärt. Ein von ihm unterzeichnetes Dekret verbietet

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat Verluste in den Streitkräften zum Staatsgeheimnis erklärt.

Ein von ihm unterzeichnetes Dekret verbietet es, über den Tod von Angehörigen des Verteidigungsministeriums bei Spezialeinsätzen in Friedenszeiten zu berichten. Bei Verstößen drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Soldatenmütter und Medien hatten immer wieder Fälle von im Donbass getöteten russischen Militärangehörigen öffentlich gemacht. Kommentatoren werteten das Dekret Putins als Reaktion auf diese Enthüllungen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte im Februar in München demonstrativ russische Pässe präsentiert, die nach seinen Angaben von russischen Soldaten auf ostukrainischem Gebiet stammen.

Russland bestreitet internationale Vorwürfe, Soldaten im Kriegsgebiet Ostukraine einzusetzen.

Der Kreml räumt offiziell lediglich ein, dass es freiwillige russische Staatsbürger bei den Kämpfen im Donbass gebe.