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"McQueen", die Geschichte eines Modevisionärs

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"McQueen", die Geschichte eines Modevisionärs

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Als Ausnahmedesigner begeisterte Alexander McQueen die Modewelt. Sein Selbstmord vor 5 Jahren führte die tiefe Verzweiflung des kreativen Geistes vor

Als Ausnahmedesigner begeisterte Alexander McQueen die Modewelt. Sein Selbstmord vor 5 Jahren führte die tiefe Verzweiflung des kreativen Geistes vor Augen. Dem zollt das Londoner Theaterstück McQueen Tribut mit Dianna Agron und Stephen Wight. Keine leichte Rolle für den Schauspieler.

“Ich habe mich selbst so stark unter Druck gesetzt, dass es mir, ehrlich gesagt, egal ist, was andere von mir denken. Wenn seine Angehörigen und Freunde damit zufrieden sind und das Gefühl haben, dass ich seinem Vermächtnis die Ehre erweise und versuche, eine glaubwürdige Geschichte aus seinem Leben zu erzählen, ist das alles, was ich erreichen wollte.”

Das Stück erzählt von der Begegnung eines Nachts zwischen dem von Selbstmordgedanken heimgesuchten McQueen und einer jungen Frau, die versucht, in das Atelier des Designers einzubrechen.

Dianna Agron, bekannt aus der Fernsehserie “Glee” ließ sich von Interviews und Dokumentationen über McQueen inspirieren.

“Wenn man sich die Archivbilder anschaut, sieht man, wie geistreich, fröhlich und witzig er war. Und was mich am meisten beeindruckte war, dass er als Künstler keinen leichten Weg hatte.”

Das Stück steht bis zum 27. Juni im St James Theatre auf dem Spielplan.

Wer noch mehr von Alexander McQueen sehen möchte, sollte einen Abstecher ins Londoner Victoria &Albert Museum machen. Dort läuft immer noch die dem Schneider gewidmete Ausstellung Savage Beauty mit gut 240 Originalmodellen.
Sie ist noch bis zum 2. August geöffnet.