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"Poltergeist"-Remake: Horror in Zeiten der Wirtschaftskrise

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"Poltergeist"-Remake: Horror in Zeiten der Wirtschaftskrise

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33 Jahre nach dem ersten “Poltergeist”-Film kommt ein Remake des Horrorklassikers in die Kinos, diesmal mit Gruseleffekten in 3D und Anspielungen an

33 Jahre nach dem ersten “Poltergeist”-Film kommt ein Remake des Horrorklassikers in die Kinos, diesmal mit Gruseleffekten in 3D und Anspielungen an die aktuelle Wirtschaftskrise. Weil der Vater den Job verloren hat, muss die nette Durchschnittsfamilie in ein billigeres Vorstadthaus umziehen, das leider von übernatürlichen Kräften heimgesucht wird. Besonders die jüngste Tochter wird vom Bösen angesogen und schließlich entführt.

Das alte Poltergeist-Thema in einem neuen Gewand, erläutert Hauptdarstellerin Rosemarie DeWitt.

“Im Original geht es um die Kultur und die Epoche, in der der Streifen spielt, alles ist glänzend und groß. In der neuen Version wird heruntergeschraubt in eine weniger schöne, heruntergekommene traurige Umgebung. Unsere Kreditkarten sind gesperrt, die Kinder hängen permanent im Internet, wir finden nicht mehr zueinander.”

Ähnlich wie im Original von 1982, gibt es auch im neuen “Poltergeist” zynischen Humor, der allerdings irgendwann im Hals stecken bleibt.

Darsteller Sam Rockwell glaubt nicht an übernatürliche Phänomene. “Ich bin kein abergläubischer Mensch. Es gibt viele andere Dinge, vor denen ich mich fürchte, wie Alzheimer, Krebs oder schlechtes Schauspiel.”

Auch im neuen Film lauert der Dämon hinter der Mattscheibe.

Hinter den Spezialeffekten stecke ein durchaus ernster Hintergrund, meint Rosemarie DeWitt.

“Ich glaube an übernatürliche Kräfte. Ich glaube, dass die Welt größer und komplizierter ist, als wir begreifen können. Diese Tür lasse ich offen, man weiß nie, was kommt.”

Ab sofort im Kino und für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.