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Speed: Ein klarer Sieg und viele Crashs

Jorge Lorenzo fährt allen davon Jorge Lorenzo ist der Mann der Stunde in der MotoGP. In Italien hat er seinen dritten Sieg in Folge geholt. Wie

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Jorge Lorenzo fährt allen davon
Jorge Lorenzo ist der Mann der Stunde in der MotoGP. In Italien hat er seinen dritten Sieg in Folge geholt. Wie bereits in Jerez de la Frontera und Le Mans gab es für den zweifachen Weltmeister keinen ernsthaften Gegner. Es war ein leichter Sieg. Der Spanier war vor den knapp 91.000 Zuschauern einfach nicht zu schlagen. Auf seiner Yamaha fuhr er bei dem Motorrad-WM-Lauf der Konkurrenz davon. Am Ende rauschte er mit gut vier Sekunden Vorsprung vor Ducati-Fahrer Andrea Iannone über die Ziellinie.

Für Andrea Dovizioso war neun Runden vor Ende Schluss. Seine Ducati hatte technische Probleme, er fuhr an die Box und gab auf. Den dritten Platz ergatterte schließlich Lorenzos Yamaha-Kollege Valentino Rossi. Im Gesamtklassement bleibt Rossi ganz vorn mit derzeit 118 Punkten, Lorenzo konnte sich durch seinen Sieg aber immerhin weiter an Rossi ranarbeiten und liegt bei 102 Punkten.

Marc Márquez stürzt
Marc Márquez hat die beiden vergangenen Weltmeisterschaften gewonnen und versprach, einer der ganz Großen im Motorsport zu werden. Dieses Jahr hat der Spanier aber zu kämpfen, im Gesamtklassement ist er auf dem fünften Platz, 49 Punkte von Rossi entfernt. Auch diesmal war Mugello nicht leicht führ ihn. Seine Hoffnungen, seinen Titel behalten zu können, erlitten einen schweren Rückschlag, als er sechs Runden vor Schluss stürzte.

Der 22-Jährige hatte einen spannenden Start hingelegt. Immerhin war er von der 13. Position losgefahren, so schlecht, wie noch nie nach einem Qualifying. Er brauste am Ende auf Platz fünf, schaffte es sogar bis auf die dritte Stelle, bevor ihm der Sturz in die Quere kam. Márquez, der schon im zweiten Training von Mugello vor zwei Jahren gestürzt war, ist im Gesamtklassement jetzt auf dem fünften Platz mit 69 Punkten. Am 14. Juni geht es in Barcelona weiter.

Crash, Boom, Bang in der Formel 3
In der Formel 3 fahren haufenweise junge Leute mit der Hoffnung im Kreis, dies eines Tages in der Formel 1 tun zu können. Die Fahrer, die am Wochenende in Monza unterwegs waren, haben dabei noch einen langen Weg vor sich.

Der Schwede Felix Rosenqvist holte sich in Monza zum dritten Mal in Serie den Sieg, und das in einem Rennen, das mehrere Unfälle, Safety-Runden und rote Flaggen sah. Der Prema Powerteam-Fahrer hielt Team-Kollegen Jake Dennis auf Abstand in den ersten beiden Rennen. Das dritte wurde abgebrochen, weil Renndirektor Nils Wittich sich um die Sicherheit der Fahrer sorgte. Bzw.: Er war sauer. Sauer über das ungezogene Verhalten einiger Fahrer.

Schon am Samstag hatte es massig Unfälle gegeben. Bei einem Krisentreffen hernach wurde Klartext gesprochen, so sollte es am Sonntag nicht weitergehen. Ging es aber doch. Das Rennen verlief nach dem Motto Crash, Boom, Bang, bevor die Rennleitung dann die Notbremse betätigte. Eigentlich, so ließ Wittich wissen, sei die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza kein Problem, solange sich die Fahrer an die Regeln hielten. Nächstes Mal dann.