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Lloyds Bank bald völlig privatisiert

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Lloyds Bank bald völlig privatisiert

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In Großbritannien steht die wohl größte Privatisierung seit der Thatcher-Ära an. In den nächsten zwölf Monaten will sich die Regierung als Aktionär völlig aus der Großbank Lloyds herausziehen – wie im Wahlkampf versprochen.

Sie hat ihre Beteiligung bereits auf 19 Prozent reduziert und dabei insgesamt Gewinn erzielt. In der Finanzkrise hatte der Staat 41 Prozent übernommen im Gegenzug für rund 28 Milliarden Euro an Hilfen.

Der verbliebene Staatsanteil ist zur Zeit etwa 16,7 Milliarden Euro wert. Mehrere Milliarden sollen an Kleinanleger gehen, der Rest wird Finanzinstituten angeboten.

Die Großbank kommt inzwischen immer besser auf die Beine. Anfang des Jahres kündigte sie an, die erste Dividende seit sechseinhalb Jahren zu zahlen.

Die frühere Premierministerin Margaret Thatcher hatte in den 1980er Jahren im großen Stil Staatsbesitz privatisiert. In ihrer Amtszeit wurden Aktien der British Telecom für 5,4 Milliarden Euro verkauft und von British Gas für 7,8 Milliarden Euro.

su mit Reuters

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