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Schiffsunglück auf dem Jangtsekiang: Mehrere Hundert Tote befürchtet

Nach der Katastrophe auf dem Jangtsekiang schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Am Montagabend Ortszeit war ein Schiff mit 458 Menschen

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Schiffsunglück auf dem Jangtsekiang: Mehrere Hundert Tote befürchtet

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Nach der Katastrophe auf dem Jangtsekiang schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Am Montagabend Ortszeit war ein Schiff mit 458 Menschen an Bord gesunken.

Das vierdeckige Kreuzfahrtschiff war von Nanjing in Ostchina in Richtung der südwestchinesischen Stadt Chungching unterwegs. Im Raum Jianli geriet die MS “Stern des Ostens” in einen Wirbelsturm und sank innerhalb kurzer Zeit. Das berichten der Kapitän und der leitende Ingenieur, die überlebten. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang machte sich am Unglücksort ein Bild von der Lage. Staatspräsident Xi Jinping ordnete umfassende Rettungsmaßnahmen ein. Bisher wurden 15 Menschen lebend und fünf Leichen geborgen, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua

Kurz nach der Katastrophe versuchten Helfer, Klopfzeichen von Überlebenden zu registrieren, die in dem kieloben treibenden Schiff eingeklemmt waren.

In Shanghai versammelten sich rund 60 Menschen vor dem Sitz des Reiseveranstalters und forderten Auskünfte über den Verlauf der Rettungsarbeiten und das Schicksal ihrer Angehörigen.