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Britische Regierung verkauft Reste an Royal Mail

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Britische Regierung verkauft Reste an Royal Mail

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Die britische Regierung will die staatliche Post Royal Mail komplett privatisieren. Derzeit hält der Staat noch Aktien im Wert von umgerechnet rund 2 Milliarden Euro. Der Verkauf der Papiere soll noch dieses Jahr beginnen. Dies sei der richtige Schritt für die Royal Mail aber auch für die Steuerzahler, so Finanzminister George Osborne. Die Regierung will durch den Verkauf den Staatsdefizit mildern, vergangenes Jahr lag es bei fast sechs Prozent.

2013 war die Royal Mail an die Börse gegangen. Vor allem Großanleger wie Versicherungen oder Fonds hatten sich damals auf die Aktie gestürzt. Der Staat behielt 30 Prozent. Ein Ausschuss des Parlaments kam zu dem Schluss, der Staat habe bei der Teilprivatisierung umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro an Steuergeldern verschenkt.