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MERS breitet sich aus: Quarantäne-Maßnahmen in Südkorea

Die Zahl der Patienten mit der gefährlichen Atemwegserkrankung Mers in Südkorea steigt weiter an. Bis zu diesem Donnerstag kletterte die Zahl der

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MERS breitet sich aus: Quarantäne-Maßnahmen in Südkorea

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Die Zahl der Patienten mit der gefährlichen Atemwegserkrankung Mers in Südkorea steigt weiter an.

Bis zu diesem Donnerstag kletterte die Zahl der bestätigten Fälle nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Seoul von 30 auf 35.

Mehr als 1600 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, sind unter Quarantäne gestellt.

Das Mers-Virus war in Südkorea erstmals vor mehr als zwei Wochen bei einem 68-jährigen Mann nachgewiesen worden, der zuvor von einer
Nahost-Reise zurückgekehrt war.

Seit Dienstag haben die südkoreanischen Behörden drei Todesfälle infolge von Mers gemeldet.

Aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Krankheit wurden mehr als 700 Schulen vorübergehend geschlossen.

Das Mers-Virus war erstmals 2012 in Saudi-Arabien nachgewiesen worden.

Es gehört zu den Coronaviren, zu denen viele Erkältungsviren und auch der Erreger der Lungenkrankheit SARS zählen.

Eine SARS-Pandemie forderte in den Jahren 2002 und 2003 über 1.000 Todesopfer.