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Schiffsunglück im Jangtse: Opferzahl steigt

Drei Tage nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in China haben Rettungskräfte weitere Leichen geborgen. Insgesamt steigt damit die Zahl der

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Schiffsunglück im Jangtse: Opferzahl steigt

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Drei Tage nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in China haben Rettungskräfte weitere Leichen geborgen. Insgesamt steigt damit die Zahl der Todesopfer auf 65. Lediglich 14 Menschen konnten lebend geborgen werden. Mehr als 370 Passagiere werden weiter vermisst, die meisten ältere chinesische Touristen.

Helfer haben nun begonnen, Löcher in den Rumpf des Schiffes zu schneiden, um Tauchern besseren Zugang zu ermöglichen. Wegen der schlechten Sicht können sie sich unter Wasser nur mit den Händen vortasten. Rund 4000 Helfer sind insgesamt im Einsatz, darunter 200 Taucher.

Das Suchgebiet im Fluss wurde auf 220 Kilometer flussabwärts ausgeweitet. Nach Angaben des Staatsfernsehens besteht geringe Hoffnung, Überlebende zu finden.

Das Schiff war auf einer elftägigen Reise von Nanjing im Osten Chinas in Richtung des südwestlichen Chongqing als es im Raum Jianli am Montagabend verunglückte.

Nach Darstellung des Kapitäns und des Chefingenieurs, die beide überlebten, war das Schiff in einen Tornado geraten und innerhalb weniger Minuten gesunken.