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Eurozone bestellt beherzt in Deutschland


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Eurozone bestellt beherzt in Deutschland

Die Bundesbank hat ihre Prognose für die Konjunktur in Deutschland kräftig angehoben.

Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaft demnach um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent wachsen. Noch im Dezember hatte sie mit 1,0 und 1,6 Prozent gerechnet.

2017 erwarten die Bundesbank-Ökonomen 1,5 Prozent realen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts.

Die deutsche Industrie kommt dank spürbar wachsender Geschäfte mit den Euro-Ländern in Fahrt. Ihre Aufträge legten im April um 1,4 Prozent zum Vormonat zu – fast dreimal so stark wie erwartet. “Die Binnenwirtschaft profitiert dabei von der guten Arbeitsmarktlage und den kräftigen Einkommenszuwächsen”, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Das war der kräftigste Anstieg seit einem halben Jahr, so das Bundeswirtschaftsministerium. Im März waren die Bestellungen um revidiert 1,1 (bisher: 0,9) Prozent gestiegen.

Der neuerliche Zuwachs ist allein auf das Auslandsgeschäft zurückzuführen: Die Exportaufträge nahmen um 5,5 Prozent zu.

Die Teuerung könne sich gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) im laufenden Jahr von 0,5 Prozent auf 1,8 Prozent im kommenden Jahr und dann weiter auf 2,2 Prozent im Jahr 2017 verstärken. Noch im Dezember waren für 2015 eine Teuerung von 1,1 Prozent erwartet worden.

“Wesentlich für die gedämpften Inflationsaussichten ist vor allem der kräftige Rückgang der Rohölnotierungen”, sagte Weidmann.

su mit Reuters

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