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Wawrinka gewinnt die French Open

Der Schweizer Tennisprofi Stan Wawrinka hat zum ersten Mal in seiner Karriere die French Open gewonnen. Er setzte sich in Paris im Endspiel gegen

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Der Schweizer Tennisprofi Stan Wawrinka hat zum ersten Mal in seiner Karriere die French Open gewonnen. Er setzte sich in Paris im Endspiel gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic mit 4:6, 6:4, 6:3, 6:4 durch. Der Weltranglisten-Achte feierte damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel nach den Australian Open 2014. Er verwandelte nach 3:12 Stunden seinen zweiten Matchball.

«Das war die Partie meines Lebens. Ich zittere immer noch», sagte ein sichtlich emotionaler Wawrinka nach dem Spiel. Für Djokovic war es die erste Niederlage nach vier Monaten und 28 Siegen in Serie.

Der Serbe verpasste es durch die Niederlage auch, sich den Status als einer jener Spieler zu sichern, die alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen haben. In Melbourne, Wimbledon und New York hatte er bereits den Sieg geholt. Aber in der französischen Hauptstadt fehlt im weiter das nötige Glück. Bislang ist der Sieg bei allen vier Grand-Slam-Turnieren erst sieben Spielern gelungen, seit Einführung des Profitennis 1968 schafften es sogar erst drei: Andre Agassi (1999), Roger Federer (2009) und Rafael Nadal (2010).