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Südkorea: Tödlicher Mers-Virus breitet sich aus

In Südkorea ist die Zahl der Todesfälle durch die Atemwegserkrankung Mers auf neun gestiegen. Außerdem meldete das Gesundheitsministerium 13

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Südkorea: Tödlicher Mers-Virus breitet sich aus

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In Südkorea ist die Zahl der Todesfälle durch die Atemwegserkrankung Mers auf neun gestiegen.

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Versuchen Sie, den Alltag wie gewohnt zu bestreiten

Außerdem meldete das Gesundheitsministerium 13 Neuerkrankungen.

Damit stieg die Zahl der registrierten Mers-Patienten auf insgesamt 108.

Von den neuen Patienten hatten sich zehn in einem Krankenhaus in der Zehn-Millionen-Metropole Seoul angesteckt.

Mehr als 2.800 Menschen, die sich infiziert haben könnten, sind unter Quarantäne gestellt.

Die Behörden haben mittlerweile tägliche Krisentreffen eingerichtet.

Südkoreas Vize-Regierungschef Choi Kyung-Hwan räumte ein, die Sorgen der Bürger, dass der Mers-Ausbruch sich negativ auf die Wirtschaft und den Alltag auswirke, nähmen zu:

“Bitte seien Sie nicht übermäßig besorgt. Versuchen Sie, den Alltag wie gewohnt zu bestreiten.”

Allerdings scheinen die Vorsichtsmaßnahmen allgegenwärtig.

Mit Körperscannern und individuellen Messungen der Körpertemperatur versuchen die Behörden weitere Verdachtsfälle ausfindig zu machen.

Erster Mers-Patient in Südkorea war im vergangenen Monat ein Mann, der zuvor von einer Nahost-Reise zurückgekehrt war.

Mers zählt wie viele Erkältungsviren und der Erreger der Lungenerkrankung Sars zu den Coronaviren.

Die Krankheit war erstmals 2012 in Saudi-Arabien aufgetreten.