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Ausbruch aus New Yorker Hochsicherheitsgefängnis: Polizei dehnt Suche auf Vermont aus

Nach dem Ausbruch zweier Männer aus einem Hochsicherheitsgefängnis in New York hat die Polizei die Suche auf den weiter nördlich liegenden

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Ausbruch aus New Yorker Hochsicherheitsgefängnis: Polizei dehnt Suche auf Vermont aus

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Nach dem Ausbruch zweier Männer aus einem Hochsicherheitsgefängnis in New York hat die Polizei die Suche auf den weiter nördlich liegenden Bundesstaat Vermont ausgedehnt.

Die beiden 48 und 34 Jahre alten Männer hatten die Stahlwände ihrer Zellen durchsägt und sich durch ein Rohr und einen Gulli nach draußen gezwängt.

Seit fünf Tagen sind sie nun in Freiheit, ein Rekord für New York. Bis jetzt wurde keiner der beiden Ausbrecher gesichtet. Richard Matt und David Sweat sind wegen Mordes verurteilt.

450 Polizisten durchkämmten einen Naturschutzpark und begannen am Mittwoch, Ferienhäuser im benachbarten Vermont zu durchsuchen.

“Wenn Sie verdächtige Leute sehen, halten Sie Abstand und rufen Sie die Polizei. Schließen Sie ihre Türen ab, seien Sie wachsam und lassen Sie uns gemeinsam versuchen, diese beiden gefährlichen Männer wieder hinter Gitter zu bringen”, so Peter Shumlin, der Gouverneur von New York.

Viele Ferienhäuser und Campingplätze im ländlichen Vermont bleiben oft Monate am Stück unbenutzt und geben ideale Unterschlüpfe ab.

“So langsam kommen die Sommerurlauber her, aber vieles ist noch geschlossen und wer weiß, vielleicht verstecken sie sich da irgendwo”, sagte eine Bewohnerin.

Die Polizei geht von einem gut ausgearbeiteten Fluchtplan aus und verdächtigt eine Gefängnismitarbeiterin, mit den Ausbrechern unter einer Decke gesteckt zu haben. US-Medien wollen aus Ermittlerkreisen erfahren haben, dass die Frau die Ausbrecher mit einem Fluchtfahrzeug abholen sollte, sich dann aber doch anders entschied.