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Google: "Vergessen" auch außerhalb Europas

Google muss Suchdaten weltweit unauffindbar machen, wenn es sich verpflichtet, bestimmte Ergebnisse zu “vergessen” – nicht nur in den europäischen Versionen seiner Website, entschieden Frankreichs oberste Datenschützer.

Kommt Google nicht innerhalb von 15 Tagen dieser Forderung nach, droht die Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL) mit Gerichtsverfahren und Sanktionen. Die CNIL kann Geldbußen bis 150.000 Euro verhängen. Google setzte im vergangenen Jahr rund 59 Milliarden Euro um.

Der Europäische Gerichtshof hatte europäischen Bürgern das Recht zugestanden, Suchergebnisse unter ihrem Namen bei Suchmaschinen löschen zu lassen, wenn sie veraltet, irrelevant oder beleidigend sind – das sogenannte Recht auf Vergessen.

Google und andere Suchmaschinen wie Microsoft Bing und Yahoo haben damit begonnen, Delisting-Anforderungen nachzukommen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Google hat das bisher nur für Google.fr in Frankreich und Google.de in Deutschland getan.

su mit Reuters

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