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Proteste in Donezk: "Dieser Krieg ist dumm"

Vor dem Verwaltungsgebäuder der selbsternannten Volksrepublik Donezk haben rund 300 Einwohner der gleichnamigen ostukrainischen Großtadt

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Proteste in Donezk: "Dieser Krieg ist dumm"

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Vor dem Verwaltungsgebäuder der selbsternannten Volksrepublik Donezk haben rund 300 Einwohner der gleichnamigen ostukrainischen Großtadt demonstriert.

Sie forderten ein Gespräch mit dem selbstproklamierten Ministerpräsidenten der Republik, Alexander Sachartschenko und wandten sich gegen die Missstände seit dem Ausbruch der Kampfhandlungen im Donbass.

Eine aufgebrachte Frau sagte:

“Dieser Krieg ist dumm. Ich bin auf niemand wütend, egal ob Ukrainer, Tatar oder Russe. Das ist egal, Jeder ist ein menschliches Wesen.”

Eine andere Demonstrantin erklärte:

“Mit der Stimmabgabe für die prorussischen Rebellen hatten wir eigentlich schon verloren. Jetzt bedauern das alle. Sie haben uns alles vermasselt, sie haben versagt. Jetzt sind wir allen egal, keinen kümmert unser Schicksal, wir sind wie unsichtbar.”

Einige Demonstranten beklagten die Nutzung ziviler Gebäude als Stellungen im Kampf gegen die ukrainische Armee.

Separatistenanführer Sachartschenko rechtfertigte die aktuellen Kampfhandlungen und bezeichnete sie als Reaktion auf ukrainischen Beschuss.