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Jemen: Schwieriger Auftakt der Friedensgespräche

Bei den von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgesprächen in Genf über den Jemen-Konflikt gibt es bisher wenig Hoffnung auf einen

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Jemen: Schwieriger Auftakt der Friedensgespräche

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Bei den von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgesprächen in Genf über den Jemen-Konflikt gibt es bisher wenig Hoffnung auf einen Durchbruch. Die Huthi-Rebellen lehnten Verhandlungen mit der jemenitischen Regierung ab.Sie forderten stattdessen direkte Gespräche mit Saudi-Arabien. In den Verhandlungen soll es um eine vierwöchige Waffenruhe während des muslimischen Fastenmonats Ramadan gehen.
Deutschlands Außenminister Steinmeier hatte vor Beginn der Gespräche die Hoffnung geäußert, dass es erste Fortschritte geben könnte

Im ärmsten Land Arabiens kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Der Staatschef ist nach Saudi-Arabien geflüchtet. Die aus dem Norden des Jemen stammende Huthi-Miliz hatte im Januar die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht.

Seit Ende März bombardiert ein von Saudi-Arabien geführtes Bündnis Stellungen der Huthi, um den Vorstoß zu stoppen. Nach UN-Angaben sind im Jemenkrieg seit März etwa 2.300 Menschen getötet worden, 11.000 wurden verletzt. Am Wochenende hatten 13 Hilfsorganisationen gefordert, die Luft- und Seeblockade aufzuheben: 80 Prozent der Menschen im Jemen sei vom Krieg betroffen und benötige dringend Hilfsgüter.