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Schweizer Ermittler untersuchen über 100 Bankverbindungen der FIFA

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Von Euronews
Schweizer Ermittler untersuchen über 100 Bankverbindungen der FIFA

<p>In ihren Ermittlungen zu vermuteten Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 geht die Schweizer Staatsanwaltschaft derzeit über 100 verdächtigen <span class="caps">FIFA</span>-Bankverbindungen mit jeweils mehreren Konten nach.</p> <p>Das sagte Generalstaatsanwalt Michael Lauber auf der ersten Pressekonferenz seit der <a href="http://de.euronews.com/2015/05/28/festnahmen-und-durchsuchungen-bestechungsvorwuerfe-erschuettern-die-fifa/">Beschlagnahmung von Dokumenten und Daten der <span class="caps">FIFA</span> vor drei Wochen.</a> Auch eine Befragung des amtierenden <span class="caps">FIFA</span>-Chefs Sepp Blatter sei möglich.</p> <p>“Es wird formale Befragungen aller relevanten Personen geben. Per Definition schließt das den Präsidenten und den Generalsekretät der <span class="caps">FIFA</span> nicht aus”, sagte Lauber.</p> <p>Die Ermittlungen seien äußerst komplex, so Lauber. Bei der Durchsuchung im <span class="caps">FIFA</span>-Haupsitz in Zürich seien rund neun Terrabyte an Daten auf dem Computersystem der Organisation sichergestellt worden, die nun Stück für Stück ausgewertet würden.</p> <p>Die Schweizer Nachforschungen laufen unabhängig von und parallel zu den Ermittlungen der US-Behörden.</p>