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Eurogruppe fordert Athen zu Zugeständnissen auf

Der griechische Schuldenstreit ist in seine entscheidende Phase gegangen. Weniger als zwei Wochen vor dem Ende des Hilfsprogramms für Athen kamen die

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Eurogruppe fordert Athen zu Zugeständnissen auf

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Der griechische Schuldenstreit ist in seine entscheidende Phase gegangen. Weniger als zwei Wochen vor dem Ende des Hilfsprogramms für Athen kamen die Finanzminister der Eurozone zu Beratungen in Luxemburg zusammen. Der Chef der Eurogruppe, der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem sagte, er wolle nicht darüber spekulieren, ob etwas erreicht werden könne und wann.
Zugleich unterstrich er, dass man weitere Zugeständnisse von der griechischen Regierung erwarte.

Der Streit dreht sich um ein Reform- und Sparpaket, das die Voraussetzung für weitere Hilfsgelder ist. Der griechische Finanzminister versicherte, neue Vorschläge präsentieren zu wollen:
“Erfolgreiche Übereinstimmung soll an die Stelle teurer Zwietracht treten”, so Gianis Varoufakis. Frankreichs Finanzminister Michel Sapin sprach vom Willen zum Dialog und zur Debatte. Sollte es unvermeidlich sein, werde es zum Streit kommen. Doch Fortschritte seien möglich, die Meinungsunterschiede seien nicht so gross, wie einige sie darstellten.

Und unsere Korrespondentin Efi Koutsokosta sagt: “Obwohl keine Einigung der Eurogruppe erwartet wird, gibt es hinter den Kulissen sehr viel Bewegung. In der vergangenen Nacht telefonierte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras, was beweist, dass man sich darum bemüht, einen Kompromiss zu finden.”