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Le Bourget: Drohne und Elektroflugzeug sind die heimlichen Stars


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Le Bourget: Drohne und Elektroflugzeug sind die heimlichen Stars

Abheben lautet das Motto auf dem Pariser Luftfahrtsalon Le Bourget. Und zwar mit allen Mitteln: Flugzeugen, Hubschraubern oder Drohnen. Die kleinen unbemannten Fluggeräte sind die heimlichen Stars der diesjährigen Industriemesse. Längst nicht mehr nur Spielerei, sondern hochflexible Aufklärungs- und Vermessungsinstrumente. Der flinke Flieger sei heute ein Verbraucher-Produkt, heißt es am Stand des französischen Herstellers Parrot.

Henri Seydoux, Parrot: “Mit Drohnen kann man fantastische Bilder machen und ganz einfach über einen Berg oder ein Gebäude fliegen und dabei unglaubliche Aufnahmen machen. Das ist der Grund für den Erfolg der Drohnen.”

Abheben, ohne die Luft zu verschmutzen, kann man dem Elektroflugzeug E-Fan von Airbus. Die zweisitzige Maschine ist mit zwei Mantelpropellern ausgestattet, deren Motoren eine Leistung von je 30 Kilowatt erbringen. Die Flugautonomie liegt bei 90 Minuten. Zur Energiespeicherung sind in den Tragflächen Lithium-Ionen-Akkus untergebracht. Gut 500 Kilo wiegt das knapp sieben Meter kurze Flugzeug, nur ein Bruchteil normaler Maschinen dieser Größe.

Didier Esteyne, Testpilot: “Von jetzt an, 2015, und in den kommenden Jahren, sind wir dazu in der Lage, Flugzeuge allein mit elektrischer Energie fliegen zu lassen. Ohne CO2-Abgase und mit einem äußert reduziertem Lärmpegel – das ist eine wichtige Herausforderung für den Umweltschutz.”

Ein weiterer Vorteil des Elektrofliegers: Ganze zwei Euro kostet eine frische Stromladung.
Das Unternehmen hat angekündigt, den E-Fan ab 2017 in Serienfertigung zu geben.

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