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Auftakt zum Fastenmonat Ramadan in der islamischen Welt

Für Moslems in aller Welt hat der Ramadan begonnen – der Monat des Fastens, den ihnen ihr Glaube vorschreibt. In dieser Zeit dürfen sie zwischen

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Auftakt zum Fastenmonat Ramadan in der islamischen Welt

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Für Moslems in aller Welt hat der Ramadan begonnen – der Monat des Fastens, den ihnen ihr Glaube vorschreibt.

In dieser Zeit dürfen sie zwischen Sonnenaufgang und -untergang nichts essen und nichts trinken; erst am Abend ist das wieder erlaubt.

Dann kommen sie täglich zum Fastenbrechen (“Iftar”) zusammen, einem wichtigen familiären und gesellschaftlichen Ereignis.

Hier in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sagt ein Mann, man fühle sich sicherer als in den letzten Jahren. Allmählich kehre das Leben zurück.

Man erwarte den Ramadan mit Ungeduld, selbst bei dem heißen Wetter, sagt ein anderer. Ramadan bedeute den Leuten sehr viel, und das zeige sich auch in den Feierlichkeiten und der Art der Küche.

Für gläubige Moslems gehört das Fasten während des Ramadans zu den fünf Grundpflichten des Islam.

Der Ramadan wird nach einem Mondkalender berechnet, “wandert” also durch das Jahr.

Auch dieses Jahr fällt er aber wieder in die Sommerzeit mit den längsten Tagen, also auch der längsten Fastenzeit.

Daraus ergeben sich in nördlich gelegenen Ländern, in denen der Islam ursprünglich nicht heimisch ist, immer wieder Debatten.

Dabei geht es darum, ob man auch dort die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang einhalten muss oder es erlaubt sein könnte, sich zum Beispiel nach den Zeiten im saudischen Mekka zu richten, einer der für Moslems heiligen Städte.