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Julian Assange: Drei Jahre Botschaftsasyl

Vor genau drei Jahren hat sich Wikileaks-Gründer Julian Assange in die ekuadorianische Botschaft in London geflüchtet.

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Julian Assange: Drei Jahre Botschaftsasyl

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Seit drei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ekuadorianischen Botschaft in London fest. Dorthin hatte er sich geflüchtet, um der Überstellung an die schwedische Justiz zu entgehen. Die wirft ihm Vergewaltigung vor, weil er ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Wikileaks-Unterstützerin hatte, obwohl die auf einem Kondom bestanden haben soll. Assange befürchtet von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden.

Die Bewachung des ekuadorianischen Botschaftsgebäudes hinter dem Londoner Luxuskaufhaus Harrods hat die britischen Steuerzahler bislang 11 Millionen Pfund (15,5 Mio. EUR) gekostet. Allerdings ist diese Zahl umstritten, da das Botschaftsgebäude ohnehin überwacht wird. (Nach Angaben der Metropolitan Police sind in dieser Zahl 6,5 Mio Pfund “Opportunitätskosten” enthalten, Ausgaben, die sowiso anfallen wie z. Bsp. Gehalt).

“Deshalb hält sich #Assange seit drei Jahren in der ekuadorianischen Botschaft auf” – Die Vorwürfe der USA gegen Assange

Im August verjähren einige der von Schweden vorgebrachten Anschuldigungen. In den kommenden Wochen will die zuständige Staatsanwältin Assange in der Botschaft vernehmen. Ein geplanter Termin platze in der vergangenen Woche, weil der Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben die erforderliche Zustimmung Ekuadors fehlt. Lange hatte die Staatsanwaltschaft darauf bestanden, dass Assange sich dem Verhör in Schweden stellt.

Weiterführende Links

Deutschlandfunk: Wikileaks-Gründer Julian Assange 1095 Tage auf der Flucht

Ekuadors Staatspräsident Rafael Correa im Interview mit euronews zum Fall Assange: "Assange ist bei uns immer willkommen."

The Telegraph: Why is Julian Assange still inside the embassy of Ecuador?