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EU-Außenminister geben Startschuss für Marine-Operation gegen Schlepper

Mindestens 500 Migranten wurden am Wochenende aus fünf hochseeuntauglichen Booten auf dem Mittelmeer aufgesammelt. Das deutsche Marineschiff Holstein

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EU-Außenminister geben Startschuss für Marine-Operation gegen Schlepper

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Mindestens 500 Migranten wurden am Wochenende aus fünf hochseeuntauglichen Booten auf dem Mittelmeer aufgesammelt. Das deutsche Marineschiff Holstein brachte sie am Montag nach Sizilien. Die EU will dieses Zahlen künftig deutlich reduzieren. Am Montag beschlossen die EU-Außenminister in Luxemburg offiziell den Beginn einer gemeinsamen Marineoperation gegen Schlepper.

Langfristiges Ziel ist, das lukrative und gefährliche Geschäft der Schlepper zu unterbinden und deren Schiffe zu konfiszieren. Doch das könnte noch dauern. Die EU hofft auf eine entsprechende UNO-Resolution, braucht aber auch die Zustimmung Libyens, wo zwei rivalisierende Regierungen um Kontrolle kämpfen.

Die EU-Mission soll sich deshalb zunächst auf die internationalen Gewässer und Aufklärung beschränken. Fünf Marineschiffe, zwei U-Boote, sowie Aufklärungsflugszeuge, Dronen und Hubschrauber aus zehn EU-Ländern sollen dazu ab dieser Woche am und auf dem Mittelmeer in Position gebracht werden. Das beteiligte Personal wird gut 1000 Mann betragen. Bis die Mission vollständig angelaufen ist, könnte aber noch ein Monat vergehen.