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South Carolina und Flaggenhersteller überdenken Konföderiertenbanner


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South Carolina und Flaggenhersteller überdenken Konföderiertenbanner

Die Konföderiertenflagge soll nach dem Massaker in einer schwarzen Kirchengemeinde von staatlichen Fahnenstangen in South Carolina und aus vielen Verkaufsregalen in den USA verschwinden.

Der 21-jährige Todesschütze schätzte das Banner mehrerer Südstaatenarmeen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg als Symbol seiner Ideologie. Auch für Kritiker ist die Flagge untrennbar mit institutionalisiertem Rassismus verbunden, sie fordern seither besonders lautstark ein Ende der offiziellen Nutzung.

Nun stimmten das Unterhaus und der Senat von South Carolina mit großer Mehrheit dafür, die Nutzung der Flagge auf den Prüfstand zu stellen. Sie könnte damit in Zukunft zumindest von öffentlichen Fahnenmasten verschwinden.

Mehrere Flaggenhersteller kündigten nach landesweiten Protesten zudem an, die Produktion des Konföderiertenbanners einzustellen.

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