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Mehr als 1000 Hitzetote in Pakistan


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Mehr als 1000 Hitzetote in Pakistan

Bei der schlimmsten Hitzewelle seit 35 Jahren sind im Süden Pakistans inzwischen mehr als 1000 Menschen gestorben. Etwa 40.000 Menschen haben laut Behördenangaben einen Hitzeschlag erlitten. Besonders betroffen ist die Millionenmetropole Karatschi, in der mehrere Tage hintereinander Temperaturen von bis zu 45 Grad gemessen wurden.

“Im Vergleich zu den Tagen davor, als das Atmen schwierig war, ist das Wetter in Karatschi besser geworden. Die Temperatur ist niedrig, der Wind weht und der Himmel ist bewölkt. Hoffentlich regnet es bald”, so der Anwohner Wakil Ahmed.

Aufgrund des Fastenmonats Ramadan trinken viele Gläubige tagsüber nicht einmal Wasser. Kritiker werden der Regierung Versagen vor, weil es immer wieder zu Stromausfällen kommt, infolgedessen Wasserpumpen, Ventilatoren und Klimaanlagen nicht funktionieren. Ein Ende der Hitzeperiode ist nicht absehbar.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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