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Vereint gegen Terrorismus: Proteste in Tunesien

“Nein zu Terrorismus” – unter diesem Motto haben mehrere hundert Menschen in den tunesischen Städten Sousse und Tunis gegen Aktivitäten

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Vereint gegen Terrorismus: Proteste in Tunesien

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“Nein zu Terrorismus” – unter diesem Motto haben mehrere hundert Menschen in den tunesischen Städten Sousse und Tunis gegen Aktivitäten extremistischer Gruppen demonstriert.

Meinung

Nein zu Terrorismus

Gleichzeitig gedachten sie der 38 Menschen, die am Freitag in Sousse im Bereich des Strandhotels “Riu Imperial Marhaba” von einem Einzeltäter erschossen wurden.

Nach Angaben des tunesischen Gesundheitsministeriums konnten inzwischen 18 Opfer identifiziert werden.

Die meisten Toten – insgesamt 14 – stammen demnach aus Großbritannien.

Zu den Opfern zählen auch ein Deutscher, ein Ire, ein Portugiese und ein Belgier. Eine deutsche Frau wurde verletzt.

Übersetzung: Wir dürfen nicht zulassen, dass einige Fanatiker diese aufstrebende Demokratie ruinieren

In der Hauptstadt Tunis hatte die größte Oppositionspartei zu der Demonstration aufgerufen.

Tunesien will als Konsequenz aus dem Anschlag den Kampf gegen den Terrorismus verschärfen und bis zu 80 Moscheen schließen, in denen Extremisten verkehren sollen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherte Tunesien Unterstützung im Kampf gegen den Terror zu. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière will am Montag nach Sousse fliegen.