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Eurotunnel erneut durch streikende Fährbeschäftigte blockiert

Der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal ist erneut durch Proteste blockiert worden, wie schon einmal letzte Woche. Außerdem wird seit gestern eine

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Eurotunnel erneut durch streikende Fährbeschäftigte blockiert

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Der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal ist erneut durch Proteste blockiert worden, wie schon einmal letzte Woche.

Außerdem wird seit gestern eine Fährverbindung zwischen dem französischen Calais und dem englischen Dover bestreikt; der Fährhafen von Calais wird ebenfalls blockiert.

Die Protestierenden arbeiten bei der Fährgesellschaft MyFerryLink, genauer der Genossenschaft Scop SeaFrance, die die Fähren im Auftrag von Eurotunnel betreibt.

Eurotunnel gehören die Schiffe, es muss sie aber auf Druck der Wettbewerbsbehörden verkaufen.

Neuer Eigentümer wird die dänische Firma DFDS, die aber nur rund zweihundert der fast sechshundert Arbeitsplätze garantieren will.

Schon ab Donnerstag sollen die Fähren von DFDS betrieben werden zunächst geleast, später einmal gekauft.

Wie das aber gehen wird, ist noch offen: Scop SeaFrance will den neuen Betreibern die Schiffe nicht zur Verfügung stellen.

Auf der Webseite von MyFerryLink heißt es zur Zeit nur noch: “Ab dem 2. Juli stellt MyFerryLink den Betrieb ein… Alle Buchungen für Reisen nach dem 2. Juli werden erstattet.”