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Nach rassistischen Äußerungen: US-Fernsehsender beenden Zusammenarbeit mit Trump

Mexikaner sind kriminell und Vergewaltiger, mit diesen Äußerungen hatte Präsidentschaftsbewerber Donald Trump für Aufsehen gesorgt. Die "Miss Universe"-Wahl muss dran glauben.

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Nach rassistischen Äußerungen: US-Fernsehsender beenden Zusammenarbeit mit Trump

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Der US-Fernsehsender NBC will wie der spanischsprachige Fernsehsender Univision die Zusammenarbeit mit Donald Trump beenden. Nach rassistischen Äußerungen des Präsidentschaftsbewerbers wollen sie die von Trump produzierten Wahlen zur “Miss Universe” nicht mehr ausstrahlen. Auch der von dem mexikanischen Milliardär mitgegründete Sender Ora TV hat eine Zusammenarbeit aufgekündigt.

Meinung

"Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität. Sie sind Vergewaltiger."

Trump bei der Verkündung seiner Bewerbung vor zwei Wochen: “Wenn Mexiko seine Leute schickt, dann schicken sie nicht die besten. Sie senden Menschen, die viele Probleme haben und diese hier herbringen. Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität. Sie sind Vergewaltiger.”

Trump hatte bereits angekündigt, nicht mehr bei der NBC-Show “The Apprentice” mitzumachen. Er stehe zu seinen Äußerungen, NBC sei schwach und versuche wie alle anderen, politisch korrekt zu sein, deswegen sei sein Land in Schwierigkeiten, so Trump in einem Statement auf Instagram. Der Immobilienmilliardär drohte, NBC und Univision zu verklagen.

Trump werden praktisch keine Chancen für die Präsidentschaftskandidatur eingeräumt.

Der Miss Universe Schönheitswettbewerb, bei dem Frauen aus aller Welt in nationalen Kostümen, Abendkleidern und Bikinis gekleidet gegeneinander antreten, wurde seit 2003 von NBC übertragen.