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Tunesien dreht Sicherheitsmaßnahmen nach oben

Der Anschlag am Strand von Sousse hat einen der wichtigsten Wirtschatfszweige Tunesiens getroffen, den Tourismus. Rund 450 Millionen Euro könnten dem

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Tunesien dreht Sicherheitsmaßnahmen nach oben

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Der Anschlag am Strand von Sousse hat einen der wichtigsten Wirtschatfszweige Tunesiens getroffen, den Tourismus. Rund 450 Millionen Euro könnten dem Land als Folge des Attentats verloren gehen, schätzt die Regierung. Sie verstärkt derweil ihre Anstrengungen im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Und an Touristenorten sollen 1000 zusätzliche bewaffnete Polizisten patroullieren.

Meinung

Wir werden die Sicherheitsvorkehrungen in Touristeneinrichtungen massiv stärken.

Mohammad Ali Al-Aroui ist Sprecher des tunesischen Innenministeriums. Er sagt. “Wir haben bereits mit einer Reihe an Maßnahmen begonnen, um all jene hart zu treffen, die in Tunesien terroristische Ideen verbreiten oder mit Terroristen kooperieren. Wir haben beschlossen, mehrere Moscheen zu schließen, die außerhalb der Sicherheitskontrollen lagen. Wir werden die Sicherheitsvorkehrungen in Touristeneinrichtungen massiv stärken und wir werden Armee-Reservisten einziehen, um zusätzlich für Sicherheit zu sorgen.”

Der Attentäter, so vermuten Sicherheitskreise, könnte dabei in einem Terrorcamp in Libyen ausgebildet worden sein.

euronews-Reporter Mohammad Shaikibrahim: “Tunesien kann ohne internationale Hilfe nicht allein gegen Terrororganisationen kämpfen, denn der Terrorismus ist grenzüberschreitend, speziell in der arabischen Welt, die von zahlreichen internen Konflikten erschüttert wird.”