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Ägypten: Dutzende Tote bei Anschlägen auf Armeeposten im Sinai

Im Nordsinai sind bei Angriffen von Extremisten auf Armeeposten und bei anschließenden Gefechten mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen, darunter 36

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Ägypten: Dutzende Tote bei Anschlägen auf Armeeposten im Sinai

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Im Nordsinai sind bei Angriffen von Extremisten auf Armeeposten und bei anschließenden Gefechten mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen, darunter 36 Soldaten und 38 Dschihadisten, so ägyptische Medien. Laut einem Militärsprecher hielten die Kämpfe am Nachmittag an. Die Armee brachte Kampfjets und Helikopter zum Einsatz.
Der ägyptische Ableger der IS-Terrormiliz bekannte sich zu den Anschlägen. Wie die Extremisten in einer Internetbotschaft erklärten, griffen sie gleichzeitig 15 Armeeposten an. Dabei seien schwere Waffen und drei Selbstmordattentäter eingesetzt worden.

Die Armee sprach von fünf Grenzposten, die von 70 Extremisten angegriffen worden seien. Soldaten haben demnach drei Fahrzeuge der Attentäter zerstört.

In Kairo haben Sicherheitskräfte bei einer Operation neun Bewaffnete getötetet, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Sicherheitskräfte. Die Sicherheitskräfte stürmten demnach eine Wohnung im Westen der Stadt. Die Gruppe werde verdächtigt, einen Anschlag geplant zu haben. Unter den Getöteten war auch der bekannte Muslimbrüder-Anwalt Nasser al-Hafi.

Zudem gab es am Grenzübergang in Rafah zwei Explosionen, deren Ursache war zunächst nicht klar.

In Ägypten gibt es immer wieder Anschläge von Extremisten. Am Montag war der Generalstaatsanwaltschaft bei einem Bombenanschlag in Kairo getötet worden. Präsident Abdel Fattah al-Sisi kündigte härtere Sicherheitsgesetze an.