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Klimagipfel der Regionen in Lyon

Vertreter von Regionen, Gemeinden und Zivilgesellschaft beraten fünf Monate vor dem Weltklimagipfel in Paris über ihren Beitrag zum Kampf gegen den

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Klimagipfel der Regionen in Lyon

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Vertreter von Regionen, Gemeinden und Zivilgesellschaft beraten fünf Monate vor dem Weltklimagipfel in Paris über ihren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. Den Gebietskörperschaften kommt nach Ansicht der Veranstalter eine wichtige Rolle bei diesem Kampf zu. Sie könnten einerseits dazu beitragen, weniger Treibhausgase auszustoßen – zum Beispiel in den Bereichen Verkehr, Energie und Stadtplanung. Zum anderen spielten sie eine wichtige Rolle beim Umgang mit den Folgen der globalen Erwärmung.

“Dieser Gipfel ist sehr wichtig, weil eine Menge Dinge passieren in den großen Städten und in den Regionen. Sie können Beispiele sein, so dass die Regierungen die besten Lösungen finden. Auch sind die Städte, die größten CO2-Emittenten sind, so dass die Lösungen auch von großen Städten und Regionen kommen müssen”, erklärte der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Klimawandel, Janos Pasztors.

Die rund 800 Delegierten wollen auch Textvorschläge für den geplanten neuen Weltklimavertrag vorlegen. Der soll den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad beschränken. Der Weltklimagipfel COP21 findet Anfang Dezember in Paris statt.

“6 Monate vor der großen Pariser Klima-Konferenz findet hier in Lyon der Klimagipfel für Regionen statt mit Veranstaltungen und Workshops zu Themen wie Entwaldung, territorialen Lösungen und Klimaerwärmung”, erläutert der euronews-Reporter.

Nach Ansicht von Klimaforschern erhöht der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen in Europa. Rechneten sie Anfang des Jahrtausends noch mit zwei besonders heißen Sommern pro Jahrhundert, gehen sie heute von etwa zwei solchen Ereignissen pro Jahrzehnt aus.