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Macht Tsipras jetzt genug Zugeständnisse?

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat einen weiteren Brief an die Kreditgeber geschickt und ist offenbar zu weiteren Zugeständnissen

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Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat einen weiteren Brief an die Kreditgeber geschickt und ist offenbar zu weiteren Zugeständnissen bereit.

Doch von Seiten der EU gibt es vor allem skeptische Stimmen. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den jüngsten Vorstoß aus Athen für eine Lösung der Griechenland Krise zurückgewiesen. Der zweite Brief des griechischen Premiers Alexis Tsipras schaffe keine Klarheit. Das letzte Angebot der Geldgeber und das zweite Hilfsprogramm seien seit Mitternacht hinfällig: “Was abzulehnen, was anzunehmen, ist nicht mehr existent”, sagte Schäuble am Mittwoch in Berlin mit Blick auf das Schreiben aus Athen. Es sei eine völlig neue Situation eingetreten, auch weil Griechenland die fällige IWF-Rate nicht gezahlt habe und “wir damit nach den IWF-Regeln einen Default (Zahlungsausfall) haben”.

Auch EU-Vizekommissionschef Valdis Dombrovskis sagte, dass man sich jetzt in einer neuen Lage befinde. Ncht mehr die Verlängerung des alten Rettungsplans EFSF stehe zur Debatte, sondern ein Zwei-Jahres-Programm des Eurorettungsschirms ESM.