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Griechisches Referendum: Tsipras wirbt erneut für "Nein"

Griechenland bereitet sich auf das Referendum über das Sparpaket vor. Ministerpräsident Alexis Tsipras betonte in einer Fernsehansprache, er halte an

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Griechisches Referendum: Tsipras wirbt erneut für "Nein"

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Griechenland bereitet sich auf das Referendum über das Sparpaket vor. Ministerpräsident Alexis Tsipras betonte in einer Fernsehansprache, er halte an der Abstimmung am Sonntag fest. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, er wolle das Referendum absagen.

Tsipras wiederholte seine Empfehlung, mit Nein zu stimmen und die Bedingungen der Geldgeber abzulehnen. Er sagte, die Ablehnung der Vorschläge sei nicht gleichbedeutend mit einer Absage an Europa oder den Euro. Man wolle stattdessen den Druck auf die Gläubiger erhöhen, dem Land eine wirtschaftlich tragfähige Vereinbarung anzubieten.

IWF-Chefin Christin Lagarde äußerte sich in einem Reuters-Interview zurückhaltend zum Referendum:

“Dort findet ein demokratischer Prozess statt, ein Referendum”, so Lagarde. “Die Menschen äußern sich darüber, was sie sich für die Zukunft wünschen, und ich will mich da nicht einmischen. Der IWF hat 189 Mitglieder. Griechenland ist eines davon, trotz der Tatsache, dass es seinen Anteil nicht an die internationale Gemeinschaft zurückgezahlt hat, aber dennoch ist das Land ein Mitglied. Der IWF wird sich weiter engagieren und versuchen zu helfen.”

Am Mittwoch standen viele Rentner vor Bankfilialen Schlange, um an Geld zu kommen.

Rund 1000 Filialen werden noch bis Freitag nur für Rentner geöffnet sein. Der Grund: Viele Pensionäre besitzen keine EC- oder Kreditkarten und können nicht wie andere Bürger Bargeld am Geldautomaten ziehen.