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Tourismus in Griechenland: Lieber Cash als Karte

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Tourismus in Griechenland: Lieber Cash als Karte

Die griechische Insel Mykonos, ein beliebtes Ziel von Touristen aus aller Welt. Natürlich sind die Folgen der derzeitigen Krise auch hier spürbar. Gäste und Gastgeber mussten sich an die jüngst verordneten Kapitalkontrollen anpassen, an geschlossene Banken oder die für Einheimische eingeschränkten Abhebesummen.

Laura Leon, eine Touristin aus Venezuela, zeigt sich entspannt: “Wir hatten keine Angst, aber wir haben ein paar Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Auf dem Kreuzfahrtschiff gibt es Geldautomaten, wir haben dort also etwas Geld abgehoben, um hier in den Geschäften zahlen zu können, wo sie keine Kreditkarten annehmen.”

Für Kreditkarten, die im Ausland ausgestellt wurden, gelten keine Einschränkungen. Touristen können theoretisch damit abheben und zahlen, so viel sie wollen. Allein, die Händler bevorzugen derzeit Bargeld.

Die Souvenirverkäuferin Nadina Takoussis sagt: “Wir bitten die Leute, uns mehr Kleingeld zu geben, damit uns das Wechselgeld nicht ausgeht, bis die Banke wieder öffnen. Aber sie sind alle sehr nett und kooperativ, bis jetzt gab es keine Probleme.”

Die meisten Besucher hier haben Verstädnis für die griechischen Sorgen. Die Menschen hier sollten nicht für politische Fehler zahlen, die außerhalb ihrer Kontrolle lägen, sagte etwa ein Tourist aus Deutschland.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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