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Eine Woche nach Anschlag in Sousse: Trauer um getötete Touristen

In Großbritannien wehen die Fahnen an diesem Freitag auf Halbmast. Eine Woche nach dem Attentat im tunesischen Badeort Sousse gedachte das Land mit

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Eine Woche nach Anschlag in Sousse: Trauer um getötete Touristen

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In Großbritannien wehen die Fahnen an diesem Freitag auf Halbmast. Eine Woche nach dem Attentat im tunesischen Badeort Sousse gedachte das Land mit einer landesweiten Schweigeminute der Opfer. 30 der insgesamt 38 getöteten Touristen waren Briten. Auch zwei Deutsche waren unter den Opfern.

Meinung

Wir leben alle mit der Bedrohung des Terrorismus.

Unterdessen werden die Toten seit diesem Donnerstag nach England überführt. Sie waren am vergangenen Freitag von einem 24 Jahre alten Studenten am Strand des Hotels “Imperial Marhaba” in Sousse erschossen worden, bevor der Attentäter getötet werden konnte.

Und auch am Ort des Geschehens kamen Urlauber und Tunesier zum Trauern zusammen. Der britische Botschafter in Tunesien Hamish Cowell legte einen Kranz nieder und erklärte: “Wir leben alle mit der Bedrohung des Terrorismus, dieses “Einsamer Wolf”-Syndrom gab es auch schon woanders. Aber natürlich arbeiten wir mit der tunesischen Seite zusammen, um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Tunesier sind dabei sehr engagiert ist.”

Tunesien will als Konsequenz aus dem Angriff den Kampf gegen den Terrorismus verschärfen und unter anderem bis zu 80 Moscheen schließen. Acht Verdächtige wurden festgenommen, die in direkter Verbindung zur Tat stehen sollen. Laut Innenministerium soll der Attentäter in einem libyschen Terrorlager ausgebildet worden sein.