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Syrien: Assad-Truppen gewinnen im Westen und verlieren im Osten

Die syrische Armee steht offenbar kurz davor, gemeinsam mit verbündeten Hisbollah-Verbänden eine strategisch wichtige Stadt nahe der Grenze zum

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Syrien: Assad-Truppen gewinnen im Westen und verlieren im Osten

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Die syrische Armee steht offenbar kurz davor, gemeinsam mit verbündeten Hisbollah-Verbänden eine strategisch wichtige Stadt nahe der Grenze zum Libanon zu erobern.

Die weitgehend verlassene Stadt Zabadani bei der Verbindungsstraße zwischen Beirut und Damaskus war bisher unter Kontrolle von Rebellen. Den Regierungstruppen gilt sie als Stützpunkt für Waffenlieferungen an die Aufständischen.

Anderswo drohen die Truppen des Präsidenten Baschar Al-Assad weiter Boden zu verlieren. Die Stadt Deraa im Süden ist umkämpft, Hasaka im Nordosten ist im Visier der IS-Miliz und in Aleppo im Norden eroberte ein Zweckbündnis zum Teil islamistischer Rebellengruppen jüngst weitere Bezirke.

Die dortigen Allianz könnte wegen des Vorrückens der IS-Miliz zwischen zwei Fronten geraten und sucht deshalb die Entscheidung gegen die Assad-Truppen. Mehrere am Freitag von beteiligten Rebellen selbst im Internet veröffentlichte Videos sollen die Eroberung eines Forschungskomplexes in Aleppo zeigen, der auch als Unterkunft für Regierungstruppen diente.

Ein vollständige Eroberung der seit 2012 faktisch geteilten Stadt durch Rebellen käme einer Spaltung Syriens gleich – in einen von der Regierung kontrollierten Südwesten und einen von aufständischen Milizen kontrollierten Osten.