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Einigung im Atomstreit in Sicht: Druck auf Iran wächst

Eine Einigung im langjährigen Atomstreit mit dem Iran ist so nahe wie nie. Kurz vor Ablauf der Frist für eine Einigung am Dienstag wächst bei den Verhandlungen in Wien der Druck der 5+1 Gruppe auf

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Einigung im Atomstreit in Sicht: Druck auf Iran wächst

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Eine Einigung im langjährigen Atomstreit mit dem Iran ist so nahe wie nie. Kurz vor Ablauf der Frist für eine Einigung am Dienstag wächst bei den Verhandlungen in Wien der Druck der 5+1 Gruppe auf Teheran. Ziel der Verhandlungen der Außenminister ist es, zu verhindern, dass der Iran eine Atombombe bauen kann. “Jetzt oder nie” lautet die Devise.

Meinung

Wenn es eine Einigung geben kann, dann jetzt.

Auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini machte am Sonntag Druck: “Meine Botschaft heute ist: Wenn es eine Einigung geben kann, dann ist das jetzt. Die politischen Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden.”

Auch US-Außenminister John Kerry sprach deutliche Worte und warnte, ein Scheitern sei noch immer möglich: “Wir haben in den vergangenen Tagen echte Fortschritte gemacht. Aber ich möchte allen klar machen: Wir sind bei mehreren der schwierigsten Themen noch nicht da, wo wir sein sollten.”

Der Iran kann bei einem Abkommen mit einer schrittweisen Aufhebung der Wirtschaftssanktionen rechnen. Über den Zeitpunkt des Sanktionsstopp wird aber weiter diskutiert.

Unsere euronews-Korrespondentin vor Ort in Wien Reihaneh Mazaheri erklärt die Frist könne aber doch um einige Tage verschoben werden: “Bei den Atom-Verhandlungen der Außenminister der 5+1 Gruppe in Wien ist die Stimmung in den letzten Tagen vor Ablauf der Frist immer optimistischer geworden. Die Verhandlungspartner sprechen von Fortschritt und einigen ungelösten Fragen. Diese könnten die Zeit der Verhandlungen noch über die Frist hinaus verlängern.”